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Steuerersparnis-Rechner 2026: Werbungskosten Immobilie

Wie viel Steuer sparen Werbungskosten aus Vermietung? Einkommensteuer (Tarif 2026) vorher und nachher, Soli mit Freigrenze, Kirchensteuer, Rechenweg.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Steuerersparnis durch eine vermietete Immobilie?

Ziehen Sie von den Mieteinnahmen die Werbungskosten ab. Ist das Ergebnis negativ, senkt es Ihr zu versteuerndes Einkommen. Die Ersparnis ist die Steuer vorher minus die Steuer nachher – Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Wie viel Steuer spare ich je 1.000 € Werbungskosten?

So viel wie Ihr persönlicher Grenzsteuersatz mit Soli und Kirchensteuer: bei mittleren Einkommen etwa 250 bis 450 €, beim Spitzensteuersatz rund 440 bis 520 € (mit Kirchensteuer). Ohne Einkommensteuer, etwa unter dem Grundfreibetrag, sparen Sie nichts.

Lohnt sich eine Immobilie wegen der Steuerersparnis?

Die Steuer übernimmt höchstens etwa die Hälfte eines Verlusts, den Rest tragen Sie. Ob sich eine Immobilie lohnt, hängt von Miete, Kosten, Finanzierung, Lage und Wertentwicklung ab. Die Steuerersparnis ist ein Baustein, kein Grund für sich.

Was gehört zu den Werbungskosten bei Vermietung?

Schuldzinsen, Abschreibung (AfA), Verwaltungskosten, Reparaturen, gezahlte Betriebskosten, Fahrtkosten und Steuerberatung für die Anlage V. Die Tilgung des Kredits gehört nicht dazu.

Wann bekomme ich die Steuerersparnis?

Mit dem Steuerbescheid für das Jahr. Angestellte können sich den Verlust als Freibetrag für die Lohnsteuer eintragen lassen, für neu gekaufte Gebäude ab dem Jahr nach der Anschaffung. Dann sinkt die Lohnsteuer schon monatlich.

Gilt der Solidaritätszuschlag 2026 noch?

Ja, aber erst ab einer Einkommensteuer von mehr als 20.350 € (einzeln) bzw. 40.700 € (zusammen). Darüber steigt er gleitend auf 5,5 % der Einkommensteuer.

Was passiert, wenn der Verlust höher ist als mein Einkommen?

Der nicht ausgeglichene Teil wird in das Vorjahr zurückgetragen oder in spätere Jahre vorgetragen (§ 10d EStG). Der Rechner zeigt diesen Betrag an, rechnet ihn aber nicht in die Ersparnis des Jahres ein.