Immobilien als Kapitalanlage: der Leitfaden mit ehrlicher Rechnung
Wie eine vermietete Wohnung Vermögen aufbaut, was sie Sie im Monat kostet und woran sie scheitern kann. Mit einer durchgerechneten Beispielwohnung und einem Wegweiser zu allen Themen.
Sie verdienen gut, Ihr Geld liegt auf dem Tagesgeldkonto oder im Depot, und im Freundeskreis hat jemand eine vermietete Wohnung gekauft. Jetzt fragen Sie sich, ob das auch für Sie etwas ist. Und vor allem: was es Sie im Monat wirklich kostet.
Genau darum geht es in diesem Leitfaden. Wir rechnen eine Beispielwohnung von der Miete bis zur Steuer durch, zeigen, welche Zahlen niemand kennt, und nennen die Risiken in Euro. Am Ende finden Sie einen Wegweiser zu allen Themen, Rechnern und Fachartikeln auf investimmo.de.
01Was eine Immobilie als Kapitalanlage ausmacht
Eine Kapitalanlage-Immobilie ist eine Wohnung oder ein Haus, das Sie kaufen, um es zu vermieten. Sie wohnen nicht selbst darin. Ihr Mieter zahlt Miete, die Bank finanziert den größten Teil des Kaufpreises, und das Finanzamt behandelt die Vermietung als eigene Einkunftsart.
Vier Bausteine wirken zusammen:
| Baustein | Was passiert | Wovon es abhängt |
|---|---|---|
| Miete | laufende Einnahme, mindert die Kreditrate | Lage, Zustand, Mietrecht, Leerstand |
| Tilgung | die Restschuld sinkt jedes Jahr | Tilgungssatz, Zins |
| Steuer | Zinsen, Abschreibung und Kosten mindern das zu versteuernde Einkommen | persönlicher Grenzsteuersatz |
| Wertentwicklung | der Marktwert kann steigen oder fallen | Markt, Lage, Zinsniveau, Zustand |
Nur zwei dieser Bausteine lassen sich vorab sauber rechnen: Tilgung und Steuerwirkung im ersten Jahr. Miete und Wert entwickeln sich, wie der Markt es will. Wie stark der Wert schwanken kann, zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts. 2023 sanken die Preise für Wohnimmobilien im Schnitt um 8,4 %, 2025 stiegen sie um 3,2 %.
02Muss ich monatlich etwas dazuzahlen?
Diese Frage hören wir in fast jedem Erstgespräch. Die ehrliche Antwort lautet: Bei hoher Finanzierung meistens ja, jedenfalls in den ersten Jahren. Die Beispielwohnung zeigt, warum.
Nehmen wir Jana, 38, angestellt, ledig, zu versteuerndes Einkommen 85.000 €. Sie kauft eine vermietete Bestandswohnung, 60 m², Baujahr 1995, für 200.000 €. Die Kaufnebenkosten von 13.000 € zahlt sie aus Erspartem, den Kaufpreis finanziert die Bank komplett. Die Wohnung ist für 11 € je m² vermietet. Jana ist ausgedacht, die Zahlen sind ein Rechenbeispiel und keine Prognose.
| im Jahr | im Monat | |
|---|---|---|
| Kaltmiete | +7.920 € | +660 € |
| Kreditrate (Zins und Tilgung) | −10.200 € | −850 € |
| Nicht umlagefähige Kosten | −1.200 € | −100 € |
| Ergebnis vor Steuern | −3.480 € | −290 € |
| davon Zinsen | 7.150 € | |
| Abschreibung (2 % auf 159.750 €) | 3.195 € | |
| steuerlicher Verlust | −2.785 € | |
| Steuerwirkung bei 42 % | +1.170 € | +98 € |
| Ergebnis nach Steuern | −2.310 € | −193 € |
| Tilgung (Vermögen, kein Geld auf dem Konto) | 3.050 € | 254 € |
Jana zahlt also im ersten Jahr rund 193 € im Monat aus ihrem Gehalt zu. Gleichzeitig sinkt ihre Restschuld um 3.050 €. Beides gehört in dieselbe Rechnung. Wer nur die Tilgung nennt, rechnet sich die Wohnung schön. Wer nur die Zuzahlung sieht, übersieht den Vermögensaufbau.
03Was die Rechnung nicht zeigt
Die Rechnung oben ist ehrlich, aber sie beschreibt nur das erste Jahr. Drei Größen entscheiden, ob sich die Wohnung über 15 oder 20 Jahre lohnt, und keine davon ist heute bekannt.
„Die gewinnt ja nur dadurch, dass man auf 3 Prozent Wertsteigerung spekuliert.“
Das hat uns ein Interessent im Beratungsgespräch gesagt, und er hat einen Punkt. Viele Angebote rechnen mit einer festen Wertsteigerung. Wir tun das nicht. Wenn Sie eine Rechnung sehen, fragen Sie, welche Wertentwicklung angesetzt ist, und rechnen Sie dieselbe Wohnung mit null Prozent.
Wertentwicklung. Steigt der Wert nicht, besteht Janas Vermögen nach zehn Jahren im Wesentlichen aus der getilgten Schuld abzüglich der Kaufnebenkosten. Fällt er, kann sie weniger herausbekommen, als sie hineingesteckt hat.
Mietentwicklung. Mieten dürfen nur im Rahmen des Mietrechts steigen. Bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete gilt die Kappungsgrenze von 20 % in drei Jahren, in vielen Städten 15 % (§ 558 BGB). In Gebieten mit Mietpreisbremse ist die Miete bei Neuvermietung begrenzt (§ 556d BGB, Landesverordnungen längstens bis Ende 2029).
Zins nach der Zinsbindung. Nach zehn Jahren schuldet Jana noch rund 164.000 €. Liegt der Zins dann bei 5,5 % statt 3,6 %, steigt ihre Rate bei gleicher Tilgung um rund 106 € im Monat. Was das für Janas Monat bedeutet, steht im Abschnitt zu den Risiken.

04Kaufnebenkosten und Eigenkapital
Zum Kaufpreis kommen Nebenkosten, die die Bank selten mitfinanziert und die Sie bei einem Verkauf nicht zurückbekommen. Die größte Position ist die Grunderwerbsteuer. Sie liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (zum Beispiel Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein).
| Kostenart | Üblicher Rahmen | Bei 200.000 € |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 bis 6,5 % | 7.000 bis 13.000 € |
| Notar und Grundbuch | rund 1,5 % | rund 3.000 € |
| Maklerprovision (falls anfällt) | häufig 3,57 % Käuferanteil | rund 7.140 € |
Ohne Makler sind es je nach Land also etwa 5 bis 8 % des Kaufpreises. Mit dem Kaufnebenkosten-Rechner rechnen Sie Ihr Bundesland aus, die Sätze aller Länder stehen unter Grunderwerbsteuer.
Banken verlangen meist, dass Sie die Nebenkosten selbst tragen. Je nach Bonität finanzieren manche auch Kaufpreis und Nebenkosten zusammen, die sogenannte 110-%-Finanzierung. Dann ist der Zins meist höher, die Rate steigt, und eine Reserve für Leerstand und Reparaturen brauchen Sie trotzdem.
05Steuern ohne Mythen
Mieteinnahmen sind Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG). Von der Miete ziehen Sie Werbungskosten ab (§ 9 EStG). Bleibt ein Verlust, mindert er Ihr übriges Einkommen, bleibt ein Überschuss, zahlen Sie darauf Ihren persönlichen Steuersatz.
| Abziehbar | Nicht abziehbar |
|---|---|
| Darlehenszinsen | Tilgung |
| Abschreibung (AfA) auf das Gebäude | Grund und Boden |
| Verwaltung, Versicherungen, Reparaturen | Zuführung zur Erhaltungsrücklage (erst bei Verwendung) |
| Fahrten zur Wohnung, Steuerberatung anteilig | Ihre eigene Arbeitszeit |
Die Abschreibung hängt vom Baujahr ab (§ 7 Abs. 4 EStG): 2 % bei Fertigstellung von 1925 bis 2022, 2,5 % davor, 3 % ab 2023. Für neue Wohnungen kommen unter Bedingungen die degressive AfA von 5 % und die Sonder-AfA nach § 7b hinzu. Die Details stehen im Ratgeber Sonder-AfA und degressive AfA, Ihren Fall rechnen Sie mit dem AfA-Rechner.
Zwei Punkte werden oft falsch erklärt. Erstens erstattet die Steuer nur einen Teil eines Verlusts, nämlich Ihren Grenzsteuersatz. Bei 42 % kostet jeder Euro Verlust Sie immer noch 58 Cent. Zweitens ist der Verkaufsgewinn erst steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen (§ 23 EStG). Verkaufen Sie früher, wird auch die abgezogene AfA zum Gewinn hinzugerechnet. Mehr dazu unter Spekulationsfrist und im Spekulationssteuer-Rechner.
Rechnen Sie Ihre eigene Wohnung mit Ihrem Steuersatz durch.
06Finanzierung: der Hebel wirkt in beide Richtungen
Jana setzt 13.000 € eigenes Geld ein und kontrolliert damit eine Wohnung für 200.000 €. Diesen Effekt nennt man Hebel. Steigt der Wert um 10 %, gehören ihr 20.000 € mehr, gut das Anderthalbfache ihres Einsatzes. Fällt er um 10 %, ist ihr Einsatz rechnerisch aufgezehrt, und die Schuld bleibt in voller Höhe stehen.
Was Banken prüfen, bevor sie finanzieren:
- Einkommen und Beschäftigung, bei Angestellten meist nach der Probezeit
- Bestehende Kredite und Leasingraten
- Schufa-Auskunft
- eine Haushaltsrechnung, die auch die Zuzahlung für die Wohnung trägt
- den Wert der Wohnung (Beleihungswert), der unter dem Kaufpreis liegen kann
Wählen Sie die Zinsbindung so lang, dass Sie die Rate in Ruhe planen können. Zehn Jahre sind verbreitet, längere Bindungen kosten meist einen Zinsaufschlag. Eine höhere Tilgung senkt das Risiko bei der Anschlussfinanzierung, erhöht aber die monatliche Zuzahlung. Mehr im Ratgeber Immobilienfinanzierung.
07Objekt und Lage prüfen
Eine Wohnung ist nur so gut wie ihre Vermietbarkeit in 10 oder 20 Jahren. Wir prüfen mit Kunden vor allem diese Punkte:
| Prüfpunkt | Was Sie anschauen | Warum |
|---|---|---|
| Einwohner und Haushalte | Entwicklung der letzten 10 Jahre | Nachfrage nach Wohnungen |
| Arbeitsplätze | Arbeitgeber, Pendler, Hochschulen | Mieter mit Einkommen |
| Miete | Mietspiegel, aktuelle Angebote | ob die heutige Miete am Markt liegt |
| Kaufpreisfaktor | Kaufpreis durch Jahreskaltmiete | wie teuer die Miete eingekauft ist |
| Zustand und WEG | Protokolle, Rücklage, Wirtschaftsplan | anstehende Sonderumlagen |
| Mietvertrag | Miethöhe, Mieterhöhungen, Zahlungsverlauf | Risiko eines Mietausfalls |
Den Kaufpreisfaktor und die Brutto- und Nettomietrendite rechnen Sie mit dem Mietrendite-Rechner aus. Bei Janas Wohnung liegt der Faktor bei gut 25. Wie Sie Städte vergleichen, steht in der Standortanalyse, die Wahl zwischen Alt und Neu im Ratgeber Neubau oder Bestand.

08In acht Schritten zur vermieteten Wohnung
- 01Ziel klären
Vermögensaufbau, Steuerwirkung oder laufender Überschuss: Das Ziel bestimmt Objekt und Finanzierung.
- 02Haushalt rechnen
Welche monatliche Zuzahlung können Sie dauerhaft tragen, auch wenn die Steuerwirkung sinkt?
- 03Finanzierungsrahmen klären
Mit Selbstauskunft und Unterlagen holen Sie eine Einschätzung der Bank ein.
- 04Objekt prüfen
Lage, Miete, Kaufpreisfaktor, WEG-Unterlagen und Zustand nach der Tabelle oben.
- 05Vor und nach Steuern rechnen
Mit Ihrem Steuersatz und einem schlechteren Fall: Leerstand, höherer Zins.
- 06Finanzierung abschließen
Zinsbindung, Tilgung und Sondertilgung passend zu Ihrem Plan.
- 07Kaufvertrag besprechen
Den Entwurf erhalten Sie vom Notar vorab. Lesen Sie ihn in Ruhe und klären Sie Fragen vor dem Termin.
- 08Beurkunden und übernehmen
Nach dem Notartermin folgen Grundbuch, Kaufpreiszahlung und Übergabe an Mieter und Verwaltung.
Wie Notartermin und Grundbuch im Einzelnen ablaufen, lesen Sie unter Ablauf des Immobilienkaufs und Notarkosten.
09Für wen eine Kapitalanlage-Immobilie passt
- Sie haben ein stabiles Einkommen und können eine monatliche Zuzahlung über viele Jahre tragen.
- Sie planen mindestens zehn bis 15 Jahre und brauchen das Geld in dieser Zeit nicht.
- Ihr Grenzsteuersatz ist hoch genug, dass die Abzüge spürbar wirken.
- Sie akzeptieren, dass Wert und Miete schwanken und nicht planbar sind.
- Sie brauchen jederzeit Zugriff auf Ihr Geld.
- Ihre Haushaltsrechnung trägt keine Zuzahlung, wenn die Steuerwirkung sinkt.
- Sie würden bei einem Mieterwechsel oder einer Sonderumlage nachts nicht schlafen.
- Sie suchen einen Überschuss vor Steuern ab dem ersten Monat; dann passen eher Objekte mit mehr Eigenkapital.
10Risiken und Grenzen: was schiefgehen kann
Wir rechnen die zwei häufigsten Risiken an Janas Wohnung durch. Beide sind kein Ausnahmefall, beide kommen in einer Haltedauer von 20 Jahren realistisch vor.
| im Jahr | im Monat | |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern, Normalfall | −2.310 € | −193 € |
| Drei Monate Leerstand, nach Steuern | −3.459 € | −288 € |
| Mehrbelastung durch den Leerstand | −1.149 € | |
| Anschlusszins 5,5 % statt 3,6 % ab Jahr 11 | −1.277 € | −106 € |
Die weiteren Risiken in Kürze:
- Instandhaltung. Heizung, Fenster oder Dach kosten fünfstellige Beträge, oft über eine Sonderumlage der Eigentümergemeinschaft.
- Mietausfall. Zahlt ein Mieter nicht, dauert eine Räumungsklage Monate. Eine sorgfältige Mieterauswahl senkt das Risiko, eine Mietausfallversicherung kann einen Teil abfedern.
- Wert. Preise können fallen, 2023 im Schnitt um 8,4 %. In schwachen Lagen kann ein Verkauf lange dauern.
- Klumpenrisiko. Eine Wohnung bindet viel Kapital an einem Ort und in einem Gebäude.
- Gesetze. Mietrecht und Steuerrecht können sich ändern, auch zu Ihrem Nachteil.
- Geringe Liquidität. Ein Verkauf dauert Monate und kostet Gebühren.
11Wegweiser: alle Themen rund um die Kapitalanlage
Diese Seite ist der Einstieg. Vertiefen können Sie jedes Thema hier:
Begriffe von A bis Z erklärt das Glossar, zum Beispiel Kaufnebenkosten, Cashflow, Instandhaltungsrücklage und AfA.
FAQHäufige Fragen
Lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage noch?
Das hängt vom einzelnen Objekt und von Ihrer Lage ab, nicht vom Jahr. Eine Wohnung lohnt sich, wenn Sie die Zuzahlung vor Steuern dauerhaft tragen, lange halten und die Rechnung auch ohne Wertsteigerung für Sie aufgeht. Eine pauschale Antwort gibt es nicht.
Wie viel Eigenkapital brauche ich?
Üblich ist, dass Sie die Kaufnebenkosten von etwa 5 bis 8 % des Kaufpreises selbst tragen, dazu eine Reserve von drei bis sechs Monatsraten. Je nach Bonität finanzieren Banken auch mehr, dann mit höherem Zins und höherer Rate.
Wie viel muss ich im Monat zuzahlen?
Bei hoher Finanzierung und heutigen Zinsen meist einen dreistelligen Betrag. In unserem Beispiel sind es rund 290 € vor und 193 € nach Steuern bei 42 % Grenzsteuersatz. Bei einem niedrigeren Steuersatz ist die Zuzahlung nach Steuern höher.
Ab welchem Einkommen lohnt sich die Steuerwirkung?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Spürbar wird sie mit steigendem Grenzsteuersatz, der 2026 für Ledige ab 69.879 € zu versteuerndem Einkommen 42 % erreicht. Bei niedrigem Steuersatz erstattet das Finanzamt einen kleineren Teil des Verlusts.
Neubau oder Bestand?
Ein Neubau bringt höhere Abschreibungen und weniger Instandhaltung in den ersten Jahren, kostet aber meist mehr je Quadratmeter. Ein Bestand hat oft eine höhere Anfangsmiete im Verhältnis zum Preis und mehr Sanierungsbedarf. Der Vergleich steht im Ratgeber Neubau oder Bestand.
Was passiert nach zehn Jahren?
Ab dann ist ein Verkaufsgewinn bei privaten Vermietern steuerfrei (§ 23 EStG). Gleichzeitig endet oft die Zinsbindung, und die Anschlussfinanzierung entscheidet über die Rate der nächsten Jahre. Viele halten die Wohnung weiter, andere verkaufen oder tilgen schneller.
Wie hoch ist die Rendite einer Immobilie?
Die Bruttomietrendite (Jahreskaltmiete durch Kaufpreis) lag im Beispiel bei knapp 4 %. Was am Ende bei Ihnen ankommt, hängt von Zins, Kosten, Steuer und Wertentwicklung ab. Deshalb zeigen wir eine Rechnung in Euro statt einer Renditezahl.
Kann ich die Wohnung später selbst nutzen?
Ja, Sie bleiben Eigentümer mit allen Rechten. Kündigen können Sie einem Mieter dafür nur mit berechtigtem Interesse, etwa wegen Eigenbedarf, und mit Fristen. Wer selbst einzieht, kann die Wohnungskosten nicht mehr als Werbungskosten abziehen.
Weiterlesen
Quellen
Alle Quellen abgerufen am 13.10.2026.
- Einkommensteuergesetz §§ 7, 9, 21, 23, 32a (gesetze-im-internet.de)
- Bürgerliches Gesetzbuch §§ 556d, 558 (gesetze-im-internet.de); Gesetz zur Verlängerung der Mietpreisbremse vom 17.07.2025, BGBl. 2025 I Nr. 163
- Statistisches Bundesamt, Häuserpreisindex: Pressemitteilung zum Jahr 2023 vom März 2024 (−8,4 %) und Pressemitteilung vom 25.03.2026 zum Jahr 2025 (+3,2 %)
- Grunderwerbsteuersätze der Länder, Stand 13.10.2026 (Landesgesetze, Übersicht unter /grunderwerbsteuer)
- Beispielrechnungen: eigene Berechnung mit den genannten Annahmen, Stand 13.10.2026

Schreibt über Steuern, AfA, Finanzierung und Kapitalanlage-Konzept.
Andriy ist Geschäftsführer der InvestImmo Gruppe und seit 2020 Unternehmer in der Immobilienwirtschaft. Seine Erfahrung aus Maklergeschäft, Immobilienmarketing und eigenen Investments prägt seinen Blick auf Immobilienauswahl und langfristige Investmentkonzepte. Die persönliche Anlegerberatung übernimmt sein Team.
Dieser Ratgeber ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Zahlen sind Beispielrechnungen mit offengelegten Annahmen und keine Prognose, Stand 13.10.2026.



